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Der Name Mecklenburg und seine Aussprache

Im Altsächsischen bedeutete mikil „groß“. Im 10./11. Jahrhundert war das Wort Mikilinborg („große Burg“) gebräuchlich. Der Name bezieht sich auf die Burg Mecklenburg.
Im Mittelalter wurde daraus dann mittelniederdeutsch Mekelenborch, später Meklenburg. Das „c“ vor dem „k“ war ein heute nicht mehr gebräuchliches Dehnungszeichen, wie es auch in Lübeck (im Mittelalter: „Lübeke“) und Bleckede vorkommt. Die korrekte Aussprache von Mecklenburg ist folglich „Meeklenburg“.
Da das Wissen um dieses Dehnungszeichen immer mehr verloren geht, ist die Aussprache ohne langes „e“ heute bei Nicht-Mecklenburgern gebräuchlich.