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19. Jahrhundert

Anstelle des Schlosses war das "Landarbeits-Zucht- und Irrenhaus" gebaut worden. 1827 eröffete die jüdische Gemeinde die "Öffentliche und Freischule der jüdischen Gemeinde". Ihr bedeutendster Schüler und späterer Schulleiter war der Gelehrte, Lexikograph und Sporachforscher Prof. Dr. Daniel Sanders (1810-1887). 1852 wird die Schule geschlossen.

1845 lebten 2721 Menschen christlicher und 340 jüdischer Religion in der kleinen Ackerbürgerstadt, darunter 21 Bäcker, 14 Schlaechter, worunter 3 Wittwen, 57 Schuhmacher, 17 Weber, 14 Grobschmiede, drei Stuhlmacher, 9 Tischler, vier Maurer, ein Apotheker, ein Weinhändler und viele weitere Gewerke, wie es im "Mecklenburg-Strelitzschen Staatskalender des Jahres 1849 " verzeichnet ist.

45 Jahre später erlebte Strelitz einen großen wirtschaftlichen Aufschwung. Max Hittenkofer verlegte seine Baugewerkeschule, das spätere Technikum, von Buxtehude nach Neustrelitz.