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Stadtgründung - 18. Jahrhundert

1278 wurde der Ort Strelitz das erste Mal erwähnt. Um 1300 wurde die Wasserburg gebaut. Am 4.Dezember 1349 erhielt der Ort durch Otto und Ulrich von Dewitz Stadtrecht ubd gleichzeitig die Feldmarken Domjüch, Buristorpe und Cavelbroke.

Der Ort Strelitz lag günstig an der Kreuzung der Landstraßen von Wesenberg nach Woldegk sowie Fürstenberg nach Neubrandenburg. 1481 wurde die Burg Vogteisitz des Amtes Strelitz. 1569 gab es in der Stadt 72 Haussstellen und öffentliche Gebäude. Große Brände so 1575, 1619 und 1633 richteten viel Schaden an, doch immer wurde die Stadt neu aufgebaut.

1701 wurde durch den Hamburger Vergleich das kleine Herzogtum Mecklenburg-Strelitz gegründet. Strelitz wird Residenzstadt, doch das nicht für lange Zeit. 1712 brannte das Schloss vollständig ab und wurde aus unterschiedlichen Gründen micht wieder aufgebaut. Adolf Friedrich III. entschloss sich, seine Residenz 1733 an anderer Stelle wieder aufzubauen, Neustrelitz wurde gegründet.

´ Wegen der günstigen geografischen Lage siedelten sich in Strelitz nach 1704 und besonders nach dem Weggang des Hofes viele jüdische Familien an. Mit etwa 400 Mitgliedern lebte hier um 1760 die größte jüdische Gemeinde des Landes, so dass 1763 eine Synagoge gebaut wurde.