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Bahnhof Strelitz-Alt, eine Zeitreise

In Altstrelitz wird an der Bahnstrecke Oranienburg - Neustreliotz auch bei Winterwetter gearbeitet.Erste Initiativen zum Bau einer Eisenbahnstrecke von Berlin nach Stralsund über Neustrelitz gingen schon im Jahr 1844 von Stralsunder Kaufleuten und Unternehmern aus. Das zuständige preußische Ministerium lehnte dieses Vorhaben noch bis in die 1850-er Jahre ab. Die Stralsunder gründeten die Berliner Nord-Eisenbahn-Gesellschaft und legten 1869 erste Entwürfe für eine Bahnlinie Berlin – Neustrelitz – Stralsund – Arkona vor. Die Staaten Preußen und Mecklenburg-Strelitz erteilten schließlich Konzessionen.

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Der Name Mecklenburg und seine Aussprache

Im Altsächsischen bedeutete mikil „groß“. Im 10./11. Jahrhundert war das Wort Mikilinborg („große Burg“) gebräuchlich. Der Name bezieht sich auf die Burg Mecklenburg.
Im Mittelalter wurde daraus dann mittelniederdeutsch Mekelenborch, später Meklenburg. Das „c“ vor dem „k“ war ein heute nicht mehr gebräuchliches Dehnungszeichen, wie es auch in Lübeck (im Mittelalter: „Lübeke“) und Bleckede vorkommt. Die korrekte Aussprache von Mecklenburg ist folglich „Meeklenburg“.
Da das Wissen um dieses Dehnungszeichen immer mehr verloren geht, ist die Aussprache ohne langes „e“ heute bei Nicht-Mecklenburgern gebräuchlich.

Daniel Sanders

Um 1800 war jeder vierte Einwohner jüdischer Religion. Ihr bedeutendster Vertreter war sicherlich Professor Dr. Daniel Sanders, der Gelehrte, Lexikograph und Sprachforscher, geb. 1819, gestorben 1897, der über zehn Jahre die Öffentliche Bürger- und Freischule leitete, später als Sprachgelehrter unter anderem mit seinem Wörterbuch der deutschen Sprache große wissenschaftliche Beachtung fand. Zu seinem 70. Geburtstag wurde er Ehrenbürger der Stadt.

20. Jahrhundert

Zeitweise studierten über 1000 Studenten aus der ganzen Welt hier, die für ein lebhaftes Leben sorgten. 1902 wurde die Nervenheilanstalt Domjüch eröffnet. Einen großen touristischen Aufschwung erlebte Strelitz 1909 als 1909 die ersten Gäste in das neuerbaute Kurhaus an der Domjüch, das leider 1917 abbrannte, kamen.

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Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Carl Born, Kaufmann, Kommerzienrat
  • Carl Siewert († 1899), Begründer der Carl Siewert Stiftung
  • Daniel Sanders (1819-1897), Philologe, Pädagoge
  • Friedrich Krüger (1819-1896), Kaufmann, Senator, Kommerzienrat
  • Julius Kohrt (1833-1907), Senator, Amtmann
  • Carl Stammer († 1898), Bäckermeister, Bürger
  • Max Hittenkofer (1876- ), Direktor des Technikums
  • Georg Maaß († 1932), Stadtverordneter, Stadtrat

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19. Jahrhundert

Anstelle des Schlosses war das "Landarbeits-Zucht- und Irrenhaus" gebaut worden. 1827 eröffete die jüdische Gemeinde die "Öffentliche und Freischule der jüdischen Gemeinde". Ihr bedeutendster Schüler und späterer Schulleiter war der Gelehrte, Lexikograph und Sporachforscher Prof. Dr. Daniel Sanders (1810-1887). 1852 wird die Schule geschlossen.

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Stadtgründung - 18. Jahrhundert

1278 wurde der Ort Strelitz das erste Mal erwähnt. Um 1300 wurde die Wasserburg gebaut. Am 4.Dezember 1349 erhielt der Ort durch Otto und Ulrich von Dewitz Stadtrecht ubd gleichzeitig die Feldmarken Domjüch, Buristorpe und Cavelbroke.

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